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Akupunktur

 

Was ist Akupunktur?

In der chinesischen Philosophie bedeutet Gesundheit: „Harmonie und gleichmäßiger Fluss aller Lebensenergie“. 

Diese Lebensenergie ist nichts Mysteriöses sondern ständig wahrnehmbar als das, was den Lebenden vom Toten unterscheidet. Diese Energie ist das Zentrum der Akupunktur und wird als Qi bezeichnet.

 

Qi kommt in unterschiedlichen Verdichtungen vor.  Es bewegt sich in fließendem Gleichgewicht zwischen materieller Substanz und  immateriellem Geist. Diese verschiedenen "Aggregatszustände" von Qi kommunizieren und gehen fließend ineinander über.

 

Aus diesem Grund ist es in der chinesischen Medizin völlig logisch, dass der psychische Zustand einen Einfluss auf die körperliche Verfassung hat und umgekehrt.

Neurophysiologisch ist die Wirkung der Akupunktur über die Ausschüttung von Neurotransmittern und Hormonen zu erklären.

Qi fließt entlang der Meridiane durch den Körper und ist auf Akupunkturpunkten zugänglich.

 

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine empirische Methode. Das bedeutet, dass chinesische Ärzte über die Jahrtausende beobachtet haben, wie man Qi im Körper durch Akupunktur beeinflussen kann.

 

Die Tatsache, dass die chinesische Kultur schon seit Jahrtausenden über eine Schrift verfügt, hat sie in die Lage versetzt, diese Beobachtungen von Generation zu Generation weiter zu geben und zu ergänzen.

Die Akupunktur kann als Regulationsmedizin die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Sind bei einer Erkrankung die Selbstheilungskräfte gestört, kann man sich als westlich geschulter Mediziner manchmal die Zähne ausbeißen!

Durch die Akupunktur erhält man die Möglichkeit, eine Erkrankung von einer vollkommen anderen Perspektive zu betrachten und einen zusätzlichen, vielversprechenden Therapieansatz zu finden. 

 

In anderen Fällen sind die Selbstheilungskräfte völlig in Ordnung, reichen aber nicht aus, um eine Besserung oder Gesundung zu erreichen. Diese Fälle eignen sich nicht zur Akupunktur sondern sollten schulmedizinisch behandelt werden.

 

Als Tierärztin ist es Dr. Herold wichtig, in jedem Einzelfall nach eingehender chinesischer und westlicher Untersuchung zu entscheiden, was für den jeweiligen Patienten am meisten Erfolg verspricht: westliche Medizin nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit hochtechnisiertem Equipment oder Akupunktur nach altchinesischen traditionellen Grundsätzen. Oder eine Kombination aus beidem aus einer Hand.

 

Womit wird akupunktiert?

Akupunkturnadeln sind aus Edelstahl und einzeln steril verpackt. In Ausnahmefällen wird mit einer Gold- oder Silbernadel gearbeitet. Die Nadeln sind zwischen 1,5 und 15 cm lang und zwischen 0,15 und 0,4 Millimeter dick. Durch speziellen Anschliff ist der Einstich praktisch schmerzlos.

Wie läuft eine Akupunktursitzung ab?

Die Untersuchung bei einer Akupunktursitzung besteht aus dem Abtasten vieler diagnostische Akupunkturpunkte und aus der Befragung des Besitzers.

 

Nach der Diagnosestellung werden Nadeln mit spezieller Einführungstechnik auf die Akupunkturpunkte gesetzt. Dr. Herold arbeitet in den meisten Fällen nur mit einer Nadel. 

Sehr oft entspannen die Pferde vollkommen. Deshalb sollten sie während der Akupunktur nicht abgelenkt oder gestört werden (z.B. Füttern oder ständiger Körperkontakt).

Wie lange die Akupunktur dauert, hängt vom Pferd ab und ist selten vorhersehbar. In der Regel jedoch kann man zwischen wenigen Minuten bis zu einer dreiviertel Stunde rechnen.

 

Die Nadeln werden gezogen, wenn sie sich nach festem Sitz plötzlich leicht ziehen lassen oder sich von selbst herausschieben. Nach der Akupunktur sollte Ihr Pferd zwei bis drei Stunden lang nicht arbeiten.

Gibt es Nebenwirkungen?

Bei der Akupunktur handelt es sich nicht um eine Methode „bei der nichts verkehrt gemacht werden kann“. Zur Sicherheit und der Gesundheit Ihres Pferdes zuliebe, sollte nur akupunktieren, wer sich einer strengen Qualitätssicherung unterwirft.

Diese bietet z.B. die Akademie für Tierärztliche Fortbildung (ATF) oder die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA). Frau Dr. Herold besitzt die Zusatzbezeichnung Akupunktur der Bayerischen Landestierärztekammer und ist Fachtierärztin für Akupunktur und Neuraltherapie (Wien).

Dr. Isabell Herold ist Pferdetierärztin mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Notfallmedizin. In ihrem voll ausgestatteten Praxisfahrzeug führt sie sämtliche Notfallmedikamente mit. In dem äußert seltenen Fall einer unerwünschten Reaktion auf die Akupunktur sind sie bei ihr in den besten Händen!

Was kostet Akupunktur?

Die Akupunktur kostet 100,- € pro Sitzung zzgl. Mehrwertsteuer und Anfahrtskosten.

Wie vereinbare ich einen Termin?

Melden Sie sich direkt bei Dr. Herold:

telefonisch: 0049 (0)178 888 66 50

oder per E-Mail: isa@herold-simon.de

Neuraltherapie

Was ist Neuraltherapie?

In der Neuraltherapie wird das schmerzwahrnehmende und -weiterleitende System behandelt. Dieses wird als Nozizeptives System bezeichnet und als eigenes Organ betrachtet. 

 

Durch Schmerzreize die eine gewisse Schwelle übertreten oder eine sehr lange Zeitdauer anhalten, kann das nozizeptive System entgleisen.

Zum Beispiel wird bei der Amputation eines Unterschenkels der Nerv durchgeschnitten. Dieser Reiz überfordert das nozizeptive System und hat jahrelange Phantomschmerzen zur Folge. Übrigens tritt dieser Effekt auch bei Patienten in Vollnarkose ein! Wird der Nervus tibialis vor der Durchtrennung mit einem Lokalanästhetikum betäubt, entgleist das nozizeptive System nicht und es treten keine Phantomschmerzen auf.

In der Pferdemedizin haben wir es allerdings nicht mit Amputationen zu tun. Dafür umso mehr mit unterschwelligen Schmerzen, die sehr lange Zeit bestehen. 

Dabei werden vom betroffenen Gebiet Schmerzreize an das Rückenmark gemeldet. Dort werden sie wenn sie niederschwellig sind, gar nicht an das Großhirn weitergeleitet. Das betroffene Gebiet erfährt aber eine motorische und entzündungsmodulierende Antwort.

 

Wird dabei eine gewisse Zeitdauer überschritten, erschöpft sich die deszedierende Schmerzhemmung und der Schmerz wird durch neuroplastische Vorgänge chronisch. Das bedeutet, der Nerv wird so umgebaut, dass permanent Schmerzimpulse weitergeleitet werden, obwohl die Ursache des Schmerzes womöglich schon lange nicht mehr besteht.

Auf der anderen Seite beginnt der Schmerz durch Kompensationsbewegungen seine Reise durch den Körper.

 

Ist der ursprüngliche Schmerz beispielsweise in einem Kniegelenk wird das andere Hinterbein zunächst mehr belastet. Die eingeschränkte Beweglichkeit der Hinterhand wird mit einer vorwiegend horizontalen Zusatzbewegung vom lumbosakralen Übergang, dem Iliosakralgenk (ISG) ausgegelichen. Diese Zusatzbewegung verschleisst das ISG und führt dort zu Kontraktur der Muskulatur und zu wiederkehrenden Blockaden dieses Gelenks. Zur Kompensation und zur Schmerzvermeidung kommt es in der Folge zu schmerzhaften Verhärtungen in der Rückenmuskulatur. Zur Entlastung wird nun vermehrt Gewichtslast auf die Vorhand verlagert. Fesselträger- oder Sehnenschäden, Gelenksentzündungen und Arthrosen der Zehengelenke sind dann typische Folgen.

 

Wie läuft eine Neuraltherapie ab?

Die Lahmheits- und Akupunkturuntersuchung identifiziert die betroffenen Gelenke.

Der Zugang zu tieferliegenden vegetativen Zentren dieser Gelenke liegt an bestimmten Akupunkturpunkten. Diese sind durch gezielte Injektion medikamentös zugänglich.

 

Es werden je nach Lokalisation verschiedene Lokalanästhetika in unterschiedlichen Konzentrationen verwendet. Diese werden mit sehr feinen Spezialkanülen injiziert.

 

Was kostet Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie kostet ca. 100,- € pro Sitzung zzgl. Mehrwertsteuer und Anfahrtskosten. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Injektionen und der verwendeten Medikamente. 

Wie vereinbare ich einen Termin?

Melden Sie sich direkt bei Dr. Herold:

telefonisch: 0049 (0)178 888 66 50

oder per E-Mail: isa@herold-simon.de

 
 

Lungenmeridian